UniHelp-Blog von schnueptus

Kategorie UniHelp

Montag, 14. April 2008

Studentenleben

Mein Deutschlehrer hat früher gemeint, dass er meistens mehr Student als Studierender war. Ich weiß nicht, ob das bei mir auch so ist, denn ein Mathestudium ist nicht der leichteste Weg und es benötigt viel Zeit und Arbeit, so dass man doch eher Studierender als "nur" Student ist.

Aber was gehört denn zum Studentenleben dazu? Doch nicht nur Partys feiern, oder?

Für mich ist ein wichtiger Teil in meinem Studentenleben das ehrenamtliche Engagement. Dafür gibt es an der Uni eine Vielzahl von Möglichkeiten. Viele Hochschulgruppen sind immer auf der Suche nach Nachwuchs. Um die Studenten zu erreichen, gab es im Oktober eine Vorstellungsmesse. Ein Blick in das Kompendium der Hochschulgruppen verrät auch einiges.

Wir bei UniHelp freuen uns natürlich auch, wenn jemand mit anpacken will :D

Aber warum ist das für mich so wichtig?

Ich finde, das ist sinnvoll genutzte Zeit. So viel Gestaltungsspielraum bekommt man in seinem Leben nicht wieder. Es hilft mal über den Tellerrand hinaus zu blicken. Zu merken, dass sich das Leben nicht nur um einen selbst dreht, sondern dass die Mitmenschen das Leben erst lebenswert machen. Des Weiteren kann man viele Erfahrungen sammeln. In der Vorlesung lernt man Theorie. Aber das, was man durch seinen Einsatz in der Freizeit lernt, ist einfach Gold wert.

Es sind die sogenannten Softskills, die man bei einen studentischen Projekt trainieren kann. Dort darf man dann auch mal Fehler machen.
Das dies die Uni auch erkannt hat, sieht man daran, dass an der FIN die Vorlesung Schlüsselkompetenzen angeboten wird. Dort soll man theoretisch lernen, wie es praktisch funktioniert. Aber durch ehrenamtliches Engagement und den eigenen Einsatz in studentischen Projekten lernt man das viel besser. Am meisten lernt man, wenn man es einfach ausprobiert, denn schon immer galt das Motto: Probieren geht über Studieren. :-)

Es hat schon seinen Grund, warum es bei Bewerbungen ein großes Plus ist ehrenamtlichen Einsatz mit in die Waagschale zu werfen. Ich will die Erfahrungen, die ich bei UniHelp gesammelt habe, nicht mehr missen. Und spätestens seit meinen Praktikum weiß ich auch, wie sie meinen Horizont erweitert haben und wie nützlich sie sind.

Also engagiere dich, du wirst es nicht bereuen. Es macht vor allem auch viel Spaß.

[update]

Das Kompendium zum download!!!

geschrieben von schnueptus um 19:06, 1 Kommentare, 0 Trackbacks, in Studium, UniHelp,

Samstag, 9. Februar 2008

unser Rechtsstaat

Also ich weiß warum ich nicht so viel das LawBlog lese, weil man da nur Angst bekommt.

Wenn man diesen Beitrag liest, und außerdem über die neue Abmahnwelle die wegen Bilder umher geht, dann müsste ich als rechtlicher Vertreter von UniHelp e.V. sofort sagen:

  1. wir machen das Forum am besten ganz zu
  2. Postings werden nur nach Kontrolle freigeschaltet
  3. der Parser, unterstütz Links und Bilder und wandelt sie aber am besten gleich in Lehrzeichen um.

Und das ist mit dem Gesetzten die heute gelten, ich frage mich, wann Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung und das neue BKA-Gesetz wirklich greifen. Dann sollten wir lieber das Internet abschaffen und wieder zu Papier und Bleistift greifen.

Nicht das ich Urheberrechtsverletzungen verharmlosen will. Aber muss man bereit sein als Unschuldiger sein Kopf hin halten?

Im Ende ist der Betreiber eines Portals auf das Vertrauen in seine User ungewissen. Dieser Gedanke gefällt mir genauso wenig.

Könnte man sich überhaupt währen, wenn jemand vielleicht mit Absicht den Betreiber schaden will? (Ich will das keinen Unterstellen, ist nur eine "was wäre wenn" frage).

geschrieben von schnueptus um 17:57, 4 Kommentare, 0 Trackbacks, in Politik, UniHelp, Web,

Mittwoch, 23. Januar 2008

IE8: noch mehr Workaround

Eigentlich gab es ja Hoffnung, das sich im Bereich Webdesign einiges verbessert, wenn der IE8 endlich den Acid2 Test besteht.

Nachdem im IE6 man nicht herum gekommen ist, ein zweites Layout zu bauen, da er einfach unfähig ist und sonst ein hoffnungsloser Fall Im IE7 durfte man dann mit ein paar CSS-Tricks die ein oder andere Lücke bekämpfen.

Da bestand die Hoffnung das sich dieser Sachen ändern. Aber was passiert? Man führt einen neuen Workaround ein. Man schreibt in den Header der HTML-Datei einfach für welchen Browser sie geeignet ist.

Ich denke, das macht für den Entwickler nicht viel besser. Denn auf der einen Seite will man ja Standards einhalten, aber auf der anderen Seite versucht man möglichst alle Browser zu erreichen.

Das dabei nur ein Kompromiss raus kommt sieht man ja bei UniHelp, vor allem ist die Entscheidung wo man Kompromisse macht sehr schwer und da gab es ja auch genug Kritik von Seiten der UniHelp User.

Wenn ich mal die Server Stats anschaue, dann sehe ich da das die Welt eben nicht nur aus IE und FF besteht sondern ein ganzer Zoo an Browser dabei ist. Das geht über die Mozilla Familie bis hin zu allen PDA und mobile Versionen.

Erfreulich ist das wir mittlerweile nur noch 7% IE6 haben und 13,7% IE7. Vor einen halben Jahr war das noch das 3 fache. Stellt sich die Frage ob die User wirklich auf FF (73,7%) umgestiegen sind, oder generell UniHelp meiden. Ansonsten sind ~5% der Rest.

Wir sind im Bereich der Darstellung im Browser lange nicht dort wie es uns lieb wäre. Wir haben viel Arbeit reingesteckt, aber zur Zeit müssen wir sagen, wir können es nicht besser. Wer uns da helfen will ist immer Willkommen.

geschrieben von schnueptus um 10:48, 11 Kommentare, 0 Trackbacks, in UniHelp, Web,

Dienstag, 25. September 2007

Studenten mit Visionen gesucht!

Seid 2 Jahren bin ich jetzt im UniHelp-Team und meine Arbeit hat mir viel Spaß gemacht. Es war nicht immer leicht und es gab und gibt viel zu tun. Neben den Aufgaben, den Laden am laufen halten und die Plattform technisch weiter zu entwickeln, gibt es eine Sache die mich besonders reizt: Neue Ideen, neue Konzepte zu entwickeln, einfach kreative zu sein.


UniHelp ist von Studenten für Studenten und irgendwie denken die meisten viel zu klein. Da eine kleine Verbesserung, dort ein extra Feature.


Aber wo sind die großen Denker, die Ideen mitbringen, die die Welt verändern? Was hält uns denn auf? Unser eigener Verstand ist das Limit! Es gibt doch keine Idee die nicht verrückt genug ist darüber nachzudenken!

Für mich ist UniHelp unsere Welt in der wir alle Freiheit haben sie so zu gestallten, wie wir uns das erträumen.

Also befreit euch von den Ketten von dem was ihr jetzt seht und haucht dem Laden neuen Wind ein. UniHelp sucht euch, Leute mit Visionen, die einfach mal weiter denken. Oder sind wir eine Generation die keine Vision mehr hat und lieber Konsumiert anstatt zu gestalten?

geschrieben von schnueptus um 14:58, 8 Kommentare, 0 Trackbacks, in UniHelp,

Donnerstag, 26. Juli 2007

Shoutbox in der Klausur

Hab heute Klausur in WebEng geschrieben. Langweiliger Theoriekramm! Aber als persönliche Note, habe ich mal die UniHelp Shoutbox als Anwendung von AJAX eingebaut :D


Es ist schade das die Vorlesung so trocken und mache Sachen noch vor dem Platzen der Web-Blase stammen. Denn man könnte daraus eine coole Veranstaltung machen, denn genug Praxiserfahrung mit großen Webprojekten wie UniHelp und Webuni ist ja vorhanden vor Ort und zeigt wie interessant das Arbeitsgebiet ist und das die Theorie und Praxis doch sehr eng verknüpft sind.

geschrieben von schnueptus um 13:42, 6 Kommentare, 0 Trackbacks, in UniHelp,

Samstag, 21. Juli 2007

Mein Leben zurück

Das Leben nach dem Releace.

Wir haben hart und lange gearbeitet für die neue Version von UniHelp. Und ich muss sagen es war eine schöne Zeit, sie war zwar sehr anstrengend, aber hat Spaß gemacht. Wir hatten eine Vision, einen Traum und dafür haben wir gekämpft, haben Rückschläge erlitten, aber haben nicht aufgegeben.


Leider mussten in dieser Zeit viele andere Dinge zurück stecken. Familie, Freunde und sogar die eigene Freundin. Viele Veranstaltung die abgesagt wurden, damit man noch ein bissel Zeit in seinen Traum stecken kann. Ständige Terminverschiebungen und Mitarbeitermangel haben dafür gesorgt, das man nur noch dachte "Augen zu und durch".


So war der Tag des Releace nicht nur ein Tag, endlich der Welt unser Baby zu präsentieren, sondern auch der Tag wo man ein Teil von seinem Leben wieder bekommt.


Und ich muss sagen ich finde es toll! Hab mir ein Fahrrad gekauft, was ich jetzt jeden Tag mindestens 1h durch die Strassen und Gassen von Magdeburg lenke. Man hat Zeit für Freunde, Abends weg gehen, auf der Parkbank die Vögel beim spielen zu beobachten oder am Abend einfach die Sterne anschauen und noch vieles mehr ..

Es war eine wirklich schöne Zeit, man hat gezeigt, das man mit harter Arbeit seine Träume Wirklichkeit werden lassen kann, und jetzt sieht man die wichtigen Dinge im Leben und hat wieder Zeit dafür.

geschrieben von schnueptus um 14:42, 5 Kommentare, 0 Trackbacks, in UniHelp,