UniHelp – Blogosphäre

Dienstag, 18. Mai 2010

Sur l'eau Wahlprogramm 2010 - election manifesto 2010

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Sur l´eau - Linke Liste

Wahlprogramm 2010 / election manifesto 2010
(english version will follow soon)

Vom 1.-2. Juni 2010 finden die alljährlichen Gremienwahlen an der Otto-von-Guericke-Universität statt. Auch in diesem Jahr tritt die Hochschulgruppe Sur l'eau zur Wahl an. Nachfolgend möchten wir euch unser Wahlprogramm vorstellen.

Zwei Jahre Sur l‘eau in den Gremien

…das bedeutet zwei Jahre erfolgreiche und engagierte Arbeit für die Studierendenschaft. Auch in dieser Legislatur konnten wir die Kernpunkte unserer aufgestellten Ziele als zentrale Themen in die studentischen Gremien einbringen und etablieren. Exemplarisch sei auf die Positionierung des Studierendenrates zur Änderung des Landeshochschulgesetzes verwiesen, welche es ohne die Hochschulgruppe Sur l‘eau nicht gegeben hätte, sowie auf unseren Einsatz für den Verbleib des Projekt 7 in studentischer Selbstverwaltung. Nach wie vor wollen wir uns aber nicht auf unseren Erfolgen ausruhen, sondern nachdrücklich und fortlaufend für eine kritische Auseinandersetzung mit dem universitären Alltags- und Wissenschaftsbetrieb eintreten. So bleibt es eine Selbstverständlichkeit, nicht nur für eine bilinguale Uni – also die konsequente Öffnung des universitären Raumes für die englische Sprache –, sondern auch für eine sächliche und geschlechtsneutrale – und somit eben nicht männlich geprägte – Sprache in allen Ebenen der Hochschule einzustehen.

Demokratie stärken!

Demokratie ist die Grundprämisse, an der sich auch das Uni-Leben messen lassen muss. Die Sicherung der studentischen Mitbestimmung gegenüber der Uni-Verwaltung, der Berücksichtigung der Studierendeninteressen bei der Studiengestaltung, sowie der Förderung demokratischer Strukturen auch außerhalb der Gremien gehören zu unserem besonderen Anliegen. Doch auch die Arbeit der Studierenden- und Uni-Vertretungen, die derzeit von Intransparenz geprägt ist, muss den demokratischen Standards entsprechen. Das Ausüben von Mandaten stellt eine Verantwortung gegenüber der Studierendenschaft dar, die von einigen Hochschulgruppen nur zu gern vernachlässigt wird. Gremienarbeit ist mehr, als nur eine Referenz im Lebenslauf! Wir fordern daher eine öffentliche demokratische Kontrolle der Gremien!

Studentische Selbstverwaltung fördern!

Der Campus als Ort der vielfältigen Begegnungen ist kein bloßer Raum der Forschung und Lehre. Studentische Selbstverwaltung an der Universität gehört für uns zum Selbstverständnis einer Hochschule. Nachdem die geplante Übernahme des „Projekt 7“ durch das Studentenwerk vorerst abgewehrt werden konnte, fordern wir weiterhin zusätzliche selbstverwaltete Räumlichkeiten für Studierende. Möglichkeiten der Selbstverwaltung auf dem Campus reichen dabei von einfachen – aber derzeit wenig vorhandenen- Aufenthaltsräumen bis hin zu eigenständigen Studierendencafés. Die Einrichtung einer selbstverwalteten Werkstatt für bspw. Fahrradreparaturen und Werkzeugausleihen, wie sie an anderen Hochschulen selbstverständlich sind, sollte für die Universität zum Mindeststandard bei der Betreuung ihrer Studierenden gehören.

Projekt FGSE

Im Rahmen der studentischen Selbstverwaltung wollen wir uns weiterhin dafür stark machen, die Fakultät für Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften – größte Fakultät der Universität – ihrer Bedeutung entsprechend auszustatten. Zur Verbesserung der Studienbedingungen wäre es nur ein kleiner, aber dennoch signifikanter Schritt, die Öffnungszeiten, sowie das Angebot der FGSE-Kantine zu erweitern und somit vielen Studierenden den langen Weg zum Hauptcampus zu ersparen. Wer an der FGSE einen ruhigen Raum zum Lesen oder Lernen sucht, hat in den seltensten Fällen Erfolg. Wir fordern zusätzliche Sitzgelegenheiten, sowie die Bereitstellung von Leseräumen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen eines eigenständigen und selbstbestimmten Studiums.

Über den eigenen Tellerrand hinaus

„In was für einer Gesellschaft wollen wir Leben?“ Eine Frage die wir nicht allein mit einem Fokus auf die eigene Hochschuleinrichtung beantworten können. Das Engagement für pluralistische Demokratie bedeutet die aktive Mitgestaltung unserer Umwelt und die Stimmen der Studierenden zu kommunal- oder allgemeinpolitischen Themen nach außen hin stark zu machen. Aus studentischer Initiative bereichern zahlreiche Projekte und Veranstaltungen die lokale kulturelle Landschaft. Der Studierendenschaft trägt als vitaler Bestandteil der Bevölkerung eine politische Verantwortung die Demokratie zu stärken und Missstände zu bekämpfen. So ist es beispielsweise wichtig, auch weiterhin als Studierendenschaft im lokalen Bündnis gegen Rechts aktiv zu sein.

digitales rendezvous: http://surleau.blogsport.de/

geschrieben von surleau um 19:59, 0 Kommentare, 0 Trackbacks,

Dienstag, 4. Mai 2010

Google Street View und Datenschutz, nur ein Ablekungsmanöver

Nachdem ja Google Lücken im deutschen Street View lassen will, haben sich schon ein paar Leute gefunden, die davon Fotos machen wollen. Zumindest nach diesen Artikel auf faz.net

Ich finde die ganze Google Street View Diskussion sinnlos. Bisher kann man Gebäude photographieren wie man will und die Bilder ins Internet stellen. Solche findet man Millionenfach bei Flickr sogar mit Standortinformationen. Nur weil Google das jetzt mit System macht? Und was ist mit Gebäuden die an öffentlichen Plätzen sind. Fragt da jemand nach? Wenn ich mein Haus im abgelegen habe muss sich Google mit Widersprüchen befassen, währen man auf anderen Seiten ohne rechtliche Probleme Fotos davon veröffentlichen kann.

Das zeigt doch nur eins, dass unsere Datenschutz überholt ist, unsere Politiker unfähig zu erkennen, dass das Internetzeitalter eine neue Systematik braucht. Die jetzige Strategie ist irgendwie Symbolpolitik, aber löst keine Probleme. Man muss halt auch mal klar sagen, dass wenn man mehr für den Datenschutz tun will, das auch bedeutet das Unternehmen dann mehr Ausgaben und Investitionen tätigen müssen, aber davor hat jeder Politiker angst. Dabei frage ich mich wer wählt die Politiker, Menschen oder Firmen?

Übrigens kann man auch erkennen was interessant ist, wenn genau dort Google eine Lücke lässt, wenn jemand sich die Mühe macht das zu verbergen ;)

Google Street View hat viele Vorteile. Es ist ein offenes Geheimnis das Immobilienmakler durch die Republik laufen und beeinflussbaren Opfern vermeidliche wertvolle Immobilien andrehen wollen, die genau am anderen Ende von Deutschland sind. Schön weit entfernt, ein Blick in Street View würde solche Betrügereien erschweren. Wäre ja nicht das erste mal!

geschrieben von schnueptus um 19:55, 0 Kommentare, 0 Trackbacks, in die weite Welt, Foto, Politik, Web,

Dienstag, 27. April 2010

Bald kein Schnitzel mehr in der Mensa

Nach dem der Konzern Monsanto die Preise für sein Patent auf Schnitzel angehoben hat, können sich Großküchen nicht mehr die vielen Patetentkosten nicht mehr leisten und nehmen deshalb einige Gerichte von der Speisekarte. Möglich wurden die Forderung dadurch, dass Futtermittel auf Genmanipulation nicht gekennzeichnet werden müssen und deshalb man auf den Markt kein Futtermittel kaufen kann ohne eine Rechnung von Monsanto zu bekommen. Da die Beweislast beim Anwender liegt, dass man ein Patent nicht verletzt ist es schwierig juristisch dagegen vorzugehen.

(Quelle)

Das ist natürlich eine Spitze Darstellung von mir. Aber wir sind gerade dabei uns versklaven zu lassen und unsere Politik spielt da voll mit, indem sie noch mehr Abkommen und Gesetzt zum Schutz des geistigen Eigentums durch zu setzen und genau das sind die Folgen.

geschrieben von schnueptus um 22:59, 6 Kommentare, 0 Trackbacks, in die weite Welt,

Donnerstag, 22. April 2010

Rummel in Magdeburg

Eine ganz neue Methode den Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Aber vielleicht steckt da auch etwas anderes hinter. Zum Beispiel die Aussage, dass Kinder vollwertige Menschen sind. Bzw den gleichen Wert haben. Bzw die gleichen Geldwerte bezahlen sollten...

Das Schild hing am Spiegelkabinett auf dem Rummel in Magdeburg. Allerdings vergangenen Herbst.

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geschrieben von cagevn um 10:21, 1 Kommentare, 0 Trackbacks,

Montag, 19. April 2010

Die deutsche Bahn

Unabhängig vom Bild im Anhang: Ich mag die deutsche Bahn. In zwei Stunden 200 km find ich äußerst praktisch, ohne dabei den Fuß aufs Gaspedal zu stellen. Und das ständige Genörgel, dass die Bahn immer zu spät sei - das machen die sicher nicht Extra. Für lebensmüde Gleisspaziergänger und Autofahrern die auf Bahnübergängen parken sollte der Konzern keine Rechnung zu tragen haben.

By The Way: Wie blöde muss man sein von einem Zug umgelegt zu werden? Der tritt ja äußerst selten ausserhalb unmittelbarer Gleisnähe auf...

Aber zum eigentlichen Thema: Ich weis es rühmt mich nicht unbedingt, aber bei folgendem Bild musste ich kurz überlegen was mir die deutsche Bahn damit sagen will. Findige Bahnfahrer wissen sicher Bescheid, der Rest darf raten.

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geschrieben von cagevn um 10:53, 4 Kommentare, 0 Trackbacks,

Donnerstag, 11. Februar 2010

Noch jemand Schnee?

Wie gut, dass das URZ alles wichtige festhält.

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Gestern zwischen Neun und halb Zehn.

geschrieben von Killerblau um 20:42, 5 Kommentare, 0 Trackbacks,